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Knickpyramide und Kunstobjekt "Parcours"

Camp Reinsehlen

Das Camp Reinsehlen bei Schneverdingen blickt auf eine lange und sehr wechselhafte Vergangenheit als Militärflugplatz, Flüchtlingslager und Truppenübungsgelände zurück. Heute überrascht es als größte zusammenhängende Sandmagerrasenfläche Niedersachsens mit Biotopen und Heidschnuckenherde

Jahrzehntelang prägten hier militärisches Gerät, Armut und trostlose Landschaft das Bild. Mit dem Künstler Jörg-Werner Schmidt zog im Jahr 2004 aber die Kunst in das Camp Reinsehlen ein. 

In einem ehemaligen Pferdestall richtete er sich ein Atelier ein und arbeitete an verschiedenen Skulpturen und Kunstwerken. Im Jahr 2005 malte er auf die Wand eines Trafohäuschens ein Bild, das beim Betrachten aus weiterer Entfernung den Eindruck erweckt, die Wand würde flimmern. Zwei Jahre später weihte Jörg-Werner Schmidt unmittelbar neben seinem Atelier die „Knickpyramide“ ein. 

Weitere Werke von ihm im Camp Reinsehlen sind unter anderem die „Lattenmenschen“ und das „Lavendellabyrinth“. Im Jahr 2009 installierte der dänische Künstler Jeppe Hein im Camp Reinsehlen zwölf weiße Bänke, die sogenannten „modified social benches“. Zum Teil abstrakt, verdreht und -defekt, laden diese Bänke nur bedingt zum Platz nehmen ein. Vielmehr wollen sie den Betrachter zum Nachdenken und genauem Hinsehen ermutigen. 

Das Camp Reinsehlen ist mit der Zeit so zu einem friedlichen Ort geworden, in dem Sie spazieren gehen und Fahrrad fahren können. Eine einzigartige Landschaft, die durch die positive Energie, die sie versprüht, neue Kräfte verleiht.

Camp Reinsehlen
Reinsehlen | 29640 Schneverdingen
Tel. 05193 93-800 | touristik@schneverdingen.de

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