Die Heidschnucken

Kaum ein Nutztier wird so artgerecht gehalten wie die Heidschnucke im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Abgesehen von einigen Wochen in der Lammzeit ziehen die Schnuckenherden täglich durch die Heide. Die Heidepflanze bildet die Futtergrundlage der Heidschnucke. Die Tiere werden tagsüber auf den weiten Heideflächen im Gebiet gehütet und naschen dabei Gras und die frischen Triebe der Heide. Daher stammt auch der Name, denn „Schnucke“ kommt aus dem Niederdeutschen von „snickern“, das so viel wie naschen bedeutet. Im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide existieren derzeit acht Schnuckenherden, davon sind sechs im Besitz der Stiftung Naturschutzpark. Eine Herde besteht aus etwa 350 „Muttern“, je nach Saison bis etwa 400 Lämmern und einigen wenigen Böcken.

Geschmack: Echt Heide!

Heidschnuckenfleisch ist etwas besonderes: Durch die ständige Bewegung der Schnucken und das Naschen von Heide und frischen Gräsern bekommt das Fleisch einen wildähnlichen Geschmack, ist fettarm und sehr zart. Überzeugen Sie sich selbst in den Hotels und Gasthäusern der Region. Durch den Verzehr von Heidschnuckenprodukten tragen Sie aktiv dazu bei, die Kulturlandschaft Lüneburger Heide zu erhalten.
Heidschnuckenprodukte erhalten Sie in den Schlachtereien der Region:

Landschlachterei Hermann Meyer e.K.
Haverbecker Straße 24
29646 Bispingen/Behringen
Tel. 05194 1215
Fax 05194 2882
www.landschlachterei-hermann-meyer.de